Am vergangenen Samstag durfte ich wieder mal nach Cheb fahren. Die Schicht geht zwar ralativ lange, man hat jedoch wenn alles planmäßig verläuft einen angenehmen Tagesablauf. Cheb (oder auch Eger genannt) ist zwar nun nicht gerade die schönste Stadt auf Tschechischer Seite, es ist aber mal was anderes als jeden Tag die selbe Route zu fahren. Andere Fahrzeuge, andere Betriebsdienstvorschriften, andere Gegebenheiten und so weiter. Alleine das typische Geräusch welches eine Fahrt auf den gelaschten Schienen mit sich bringt ist irgendwie schön. Hier noch ein paar Bilder.
Freitag, 31. Juli 2009
IORE zurück bei Railcolor
Lange hat es gedauert. Nun endlich ist die vollständig überarbeitete IORE-Infoseite inkl. der gewohnten Seiten zu jeder einzelnen Sektion wieder online.
Hier der Link zur entsprechenden Seite: Railcolor
Wie ich gerade festgestellt habe hat sich da noch ein Fehler eingeschlichen, aber für die Änderung ist bereits gesorgt ;-)
Mittwoch, 22. Juli 2009
Rückblick Island 2009
Entschuldigt die Verspätung. Auf Grund der Datenmenge und der etwas eingeschränkten Freizeit hat es diesmal etwas länger gedauert die Bilder online zu stellen als sonst.
Die Zeit verging viel zu schnell. Fast ein Jahr Vorbereitungen für 11 Tage Erlebnis und schon wieder alles vorbei. Island ist auf jedenfall sehenswert und sehr empfehlenswert für alle, die ohnehin schon etwas für Skandinavien übrig haben. Typisches Nordlandflair erkennt man auf der Insel besonders an den Küsten. In der Mitte hingegen erwartet einen eine wüstenartige Einöde die man meiner Meinung nach nicht jeden Tag sehen muss. Abgesehen von der Insel ansich war der Flug auch eines meiner perönlichen Highlights. Seit meinem ersten Flug nach Madrid bin ich regelrechter Fan geworden.
Auf einigen Bildern sieht man relativ kontranstreiche naturelle Farbspiele. Das liegt aber nicht an der Camera sondern an der Landschaft dort oben. Die Wiesen beispielsweise sind auffallend grüner als unsere. Die ganze Natur wirkt irgendwie saftiger und lebendiger.
Urlaubsdaten im Überblick:
Kilometerleistung Flugzeug München/Reykjavik (Airbus A320/A320-200): ca. 5390 Km (2695 Km pro Flug)
Kilometerleistung Flugzeug Reykjavik/Grönland (Fokker 50): ca. 1468 Km (734 Km pro Flug)
Kilometerleistung Auto in Deutschland: ca. 710 Km
Kilometerleistung Auto in Island (Suzuki Grand Vitara): ca. 2916 Km
Aber jetzt erstmal wieder die schönsten Bilder und Erlebnisse...
...wie immer im Online-Album ;-)
+++ manuelles Fotoalbum +++
+++ Diashow +++
Die Zeit verging viel zu schnell. Fast ein Jahr Vorbereitungen für 11 Tage Erlebnis und schon wieder alles vorbei. Island ist auf jedenfall sehenswert und sehr empfehlenswert für alle, die ohnehin schon etwas für Skandinavien übrig haben. Typisches Nordlandflair erkennt man auf der Insel besonders an den Küsten. In der Mitte hingegen erwartet einen eine wüstenartige Einöde die man meiner Meinung nach nicht jeden Tag sehen muss. Abgesehen von der Insel ansich war der Flug auch eines meiner perönlichen Highlights. Seit meinem ersten Flug nach Madrid bin ich regelrechter Fan geworden.
Auf einigen Bildern sieht man relativ kontranstreiche naturelle Farbspiele. Das liegt aber nicht an der Camera sondern an der Landschaft dort oben. Die Wiesen beispielsweise sind auffallend grüner als unsere. Die ganze Natur wirkt irgendwie saftiger und lebendiger.
Urlaubsdaten im Überblick:
Kilometerleistung Flugzeug München/Reykjavik (Airbus A320/A320-200): ca. 5390 Km (2695 Km pro Flug)
Kilometerleistung Flugzeug Reykjavik/Grönland (Fokker 50): ca. 1468 Km (734 Km pro Flug)
Kilometerleistung Auto in Deutschland: ca. 710 Km
Kilometerleistung Auto in Island (Suzuki Grand Vitara): ca. 2916 Km
Bilder/Videos: 3446 (ohne Video-Camera)
Online-Version: 362 Bilder
Datenmenge: 5,75 GB
Online-Version: 362 Bilder
Datenmenge: 5,75 GB
Aber jetzt erstmal wieder die schönsten Bilder und Erlebnisse...
...wie immer im Online-Album ;-)
+++ manuelles Fotoalbum +++
+++ Diashow +++
Samstag, 18. Juli 2009
geschafft!
Das ist ja eine üble Nacht. Als ich gegen 21:30 Uhr in Regensburg abgefahren bin war dort bereits alles dunkel. Der Himmel war nicht nur dunkelblau/grau so wie man das von den meisten Gewittern kennt, nein. Tiefschwarz war die Front vor der mein Triebwagen stand. Ein Kollege der in Richtung Ingolstadt unterwegs war berichtete mir schon vom starken Regen und leichtem Gewitter. Auf der Fahrt von Schwandorf nach Weiden ging es dann richtig los. Das Wasser kam wie aus Eimern (laut Wetterbericht 51l pro m²), dazu Wetterleuchten und sehr starker Sturm. Je weiter ich nach Weiden fuhr, desto schlimmer wurde es. Teilweise hat mein Triebwagen so geschaukelt, dass es mir echt komisch wurde...
Kurz vor Weiden ging dann plötzlich der Funk: "Kollege, bei dir alles in Ordnung?" Ja, sagte ich. Ich hab zwar fast nichts mehr gesehen und konnte auch nicht die planmäßige Geschwindigkeit fahren, aber es ging uns gut. Als ich dann in Weiden angekommen war und mich wieder beim Fahrdienstleiter meldete meinte er gleich "sei froh, dass du da bist! Der Zug hinter dir ist mit hoher Geschwindigkeit in mehrere Bäume gedonnert und schwer beschädigt wurden."
Mein nächstes Problem war das Tanken. Im Gegensatz zur DB sind unsere Fahrzeuge sehr gut ausgerüstet. Mit einer großen Regenjacke habe ich dann den Schritt ins kühle Nass gewagt. Durch den Wind kam der Regen regelrecht waagerecht. Die Hosen sowie Schuhe hielten dem ganzen nicht lange stand und saugten sich relativ schnell voll. Genauso wie meine Handschuhe. Ich hatte das Gefühl um meine Finger war mehr Wasser als außen. Nach 10 Minuten war auch diese Hürde genommen und ich fuhr zum Abstellplatz. Währenddessen war ich schwer am überlegen ob ich den Ritt über die Autobahn noch nehmen soll. Denn eigentlich wollte ich dieses Wochenende heimfahren. Ich habe es dann doch gemacht. Gleich nach den ersten paar Metern hat der Bremsassistent mit der Arbeit begonnen. Ganz schlimm war es auch nochmal auf Höhe Zwickau. Nicht nur der starke Regen erschwerte mir die Sicht auf den Verkehr, sondern auch das inzwischen sehr starke Gewitter. Umgeben von extremen Blitzen und lautem knallen das die Erde vibrierte. Ich bin zwar fast eine Stunde länger gefahren als sonst, aber Auto und ich sind wohl auf. Was für eine Nacht...
Kurz vor Weiden ging dann plötzlich der Funk: "Kollege, bei dir alles in Ordnung?" Ja, sagte ich. Ich hab zwar fast nichts mehr gesehen und konnte auch nicht die planmäßige Geschwindigkeit fahren, aber es ging uns gut. Als ich dann in Weiden angekommen war und mich wieder beim Fahrdienstleiter meldete meinte er gleich "sei froh, dass du da bist! Der Zug hinter dir ist mit hoher Geschwindigkeit in mehrere Bäume gedonnert und schwer beschädigt wurden."
Mein nächstes Problem war das Tanken. Im Gegensatz zur DB sind unsere Fahrzeuge sehr gut ausgerüstet. Mit einer großen Regenjacke habe ich dann den Schritt ins kühle Nass gewagt. Durch den Wind kam der Regen regelrecht waagerecht. Die Hosen sowie Schuhe hielten dem ganzen nicht lange stand und saugten sich relativ schnell voll. Genauso wie meine Handschuhe. Ich hatte das Gefühl um meine Finger war mehr Wasser als außen. Nach 10 Minuten war auch diese Hürde genommen und ich fuhr zum Abstellplatz. Währenddessen war ich schwer am überlegen ob ich den Ritt über die Autobahn noch nehmen soll. Denn eigentlich wollte ich dieses Wochenende heimfahren. Ich habe es dann doch gemacht. Gleich nach den ersten paar Metern hat der Bremsassistent mit der Arbeit begonnen. Ganz schlimm war es auch nochmal auf Höhe Zwickau. Nicht nur der starke Regen erschwerte mir die Sicht auf den Verkehr, sondern auch das inzwischen sehr starke Gewitter. Umgeben von extremen Blitzen und lautem knallen das die Erde vibrierte. Ich bin zwar fast eine Stunde länger gefahren als sonst, aber Auto und ich sind wohl auf. Was für eine Nacht...
Donnerstag, 16. Juli 2009
Montag, 13. Juli 2009
Geburtstag im Hummer H2
Mein diesjähriges Geburtstagsgeschenk war ein Tag im Hummer H2. Bei Yellowhummer lässt sich so ein Riese relativ einfach und unkompliziert organisieren, vorausgesetzt man bekommt noch einen Termin.
Hier ein paar technische Daten zum 06er Hummer H2:
Motor: Vortec-6000 V8-Motor ; 236 kW /321 PS ; 495 NM (bei 4000 rpm)
Hubraum: 5967 cm³ (also 6 Liter)
Durchschnittsverbrauch (Werksangabe): 23l/100hm
Tankinhalt: 121 L (bei meinem kommen 2x 50 L Gas hinzu)
Höchstgeschwindigkeit: 100 mph (160 Km/h, elektronisch abgeregelt)
Getriebe: Getriebe: Vierstufen-Automatik mit Traktionskontrolle, getrennte Differenzialsperren vorne/hinten
Leergewicht: 2910 Kg
Zuladung: 1000 Kg
Länge: 482 cm Breite: 206 cm Höhe: 198 cm
Sitze: 5 (ab Baujahr 2008 acht Sitze)
Radstand: 3119 mm
25 cm Bodenfreiheit
50 cm Wassertiefe
Vorne: 40,8, hinten 39,6, 25,8 beim überfahren
Steigungsfähigkeit: 60
Neigungswinkel: 40
Fähigkeit eine (vertikale) Mauer hochzusteigen: 40 cm
50 cm Wassertiefe
Vorne: 40,8, hinten 39,6, 25,8 beim überfahren
Steigungsfähigkeit: 60
Neigungswinkel: 40
Fähigkeit eine (vertikale) Mauer hochzusteigen: 40 cm
Achso: Der Großteil wird sich jetzt fragen was verbraucht der Kahn? Das kommt wirklich extrem auf die Fahrweise an: Beim bewussten Umgang mit dem Gaspedal, nicht schneller als 120 Km/h und ohne Kickstart ist man mit 22,1 Liter auf 100 Km dabei. Zumindest war das mein absoluter Spritsparrekord. Für den Kickstart an jeder Ampel, etwas Gelände und straffe Fahrweise genehmigt sich der dicke SUV 37,8 Liter.
Es ist übrigens ganz und gar unmöglich einen Kickstart auf trockenem Gras zu machen (siehe HIER). Man schwitzt als Fahrer mehr als Motor und Getriebe!
Ich habe während der Fahrt im H2 mehrer kleinere Straßen passiert. Auf der einen Seite macht es Spaß, denn die Opis am Straßenrand sehen sowas auch nicht täglich. Auf der anderen Seite ist es wirklich mit Arbeit verbunden. Alleine heute Früh musste ich im Vogtland (Jocketa/Barthmühle) drei mal scharf ausweichen und ein mal zurücksetzen.
Im Privatleben erweist sich der Hummer laut Aussagen vieler anderer als total zuverlässiges Fahrezeug. Reparaturen so gut wie nie. Aber alleine die teuer, teuer,... teuer äää Steuer ist nicht mehr normal.
Auf Grund der Datenmänge hab ich mich für ein weiteres Fotoalbum zum Thema entschieden (Links unten). Insgesamt ein saustarker Tag, tolles Wetter, genialer Sound (siehe HIER) und ein H(A/U)MMER-Gefährt! - kann ich nur empfehlen!
+++ manuelles Fotoalbum +++
+++ Diashow +++
Donnerstag, 9. Juli 2009
Reittour in Island
Gestern haben wir ca. 50 Km von Reykjavik eine Reittour gemacht. Die Islandpferde fetzen schon. Durch ihre Grösse ist auch das aufsteigen fuer ungeuebte leichter.
Heute geht's zum Abschluss nochmal in die Blaue Lagune. Gegen Abend geben wir dann unser Auto ab und werden im Flughafen Kevlavik mit dem CheckIn beginnen.
Heute geht's zum Abschluss nochmal in die Blaue Lagune. Gegen Abend geben wir dann unser Auto ab und werden im Flughafen Kevlavik mit dem CheckIn beginnen.
Dienstag, 7. Juli 2009
Fokker 50 goes N 65°/W 37°
Heute haben wir einen Ausflug nach Grönland gemacht. Genauer gesagt nach Kulusuk, eine winzige Stadt im Süden Grönlands. Immerhin gibt es dort einen kleinen Flughafen. Dieser bestand im wesentlichen aus der Rollbahn (eine längere Schotterpiste) und einem "Terminal".Kulusuk hat uns mit 5°C und bewölktem Himmel in Empfang genommen. Während der Fahrt mit einem Motorboot ist mir aufgefallen, dass das Wasser und auch die Eisberge wirklich so blau sind wie man es immer in den Medien sieht. Alles in allem kann man sagen, dass die Menschen dort sehr freundlich sind. Nur einzelne verstecken sich oder sind unfreundlich. Neben der Fischerei, dem Robben- und Walfang ist der Tourismus die einzige Einnahmequelle der Gegend. Von der Seite her hätte man noch viele Möglichkeiten Kulusuk attraktiver zu gestalten. Ca. 14:25 Uhr (GMT-3) sind wir mit unserer Fokker 50 wieder zurück nach Reykjavik geflogen. Auf Grund der Zeitverschiebung war es dort gleich wieder 18:25 Uhr, obwohl wir nur knappe 2h über den Wolken waren.
Grönland kann man nur empfehlen! Auf unsere außergewöhnlichen Bilder aus einer anderen Welt müsst ihr euch allerdings noch ein wenig gedulden.
Freitag, 3. Juli 2009
Walsafari
Gestern waren wir in Húsavík auf Walsafari und haben nach 1,5h vergeblicher Suche doch einen gefunden. Dieser Buckelwal praesentierte sich sogar mehrfach neben unserem Boot. War wirklich sehr beeindruckend! Bilder folgen natuerlich anschliessend im Fotoalbum.
--- Whale Watching ---
--- Whale Watching ---
Donnerstag, 2. Juli 2009
Gruesse von Island
Der dritte Tag unserer Reise fuehrte uns gestern quer durch Islands Hochland. Eine wuestenartige Vulkanlandschaft quer durch die Insel. Nun sind ganz im Norden der Insel in der Naehe von Húsavík im Ferienpark Elda. Hier gibt es neben einer tollen Uebernachtung und sehr gutem Fruestueck auch kostenloses Internet. Als totaler Suchti natuerlich das Richtige fuer mich. Nur mit der Terminal-Tastatur habe ich noch so meine Problemchen. Heute werden wir mal auf Walsafari gehen, vielleicht sieht man ja welche.
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