Samstag, 27. Juni 2009

US-Car Treffen

Es war wiedermal der Hit, kann man nicht anders sagen. Zu bestaunen gab es viele Autos verschiedener Größe und Bauart, die bis auf einige Ausnahmen auch in einem wirklich tollen Zustand waren. Das absolute Highlight war heute die Fahrt im 67' Firebird vom Kollegen meines Dad's. War echt klasse, vor allem wenn man mitten in der Fahrzeugkolonne ist und nicht nur mit der Knipse am Rand steht. Hier nun noch ein paar Eindrücke unserer heutigen Erlebnisse:


+++ Gaspointfriends Zwickau +++

Dienstag, 23. Juni 2009

Fahrt im Dodge Ram 1500


Ich hatte heute mal Gelegenheit den Dodge Ram 1500 unseres Nachbarn zu probieren. Er importiert schon viele Jahre größere Autos aus den USA und hat nun seit drei Wochen diese neue Errungenschaft auf dem Hof stehen.
Der 94'er Dodge Ram 1500 ist bei weitem nicht der größte seiner Klasse, trotzdem bietet er eine Menge Platz sowie Fahrspaß ohne Ende. 5,2 l Hubraum und acht Zylinder sorgen für reichlich Vortrieb. Leider mangelt es dem Dicken an der nötigen Traktion und er beginnt beim Kickdown etwas zu tanzen. Dazu die US-Car typische, schwammige Lenkung. Bei Regen oder unbefestigtem Boden und zuviel Gas ist es fast unmöglich die Kontrolle über den sportlichen 3-Tonner zu behalten. Außer dem Tank und der Ladefläche ist hinten nichts weiter verbaut, wodurch das Gewicht auf der Hinterachse eindeutig zu gering ist. Aber es geht auch so.
Der Dodge ist erstaunlich gut gedämmt. Selbst während der Fahrt mit 50-70 Mph hört man vom Motor kaum etwas. Bei unebenen Straßen bemerkt man schnell durch leichtes Springen die Plattfedern an der starren Heckachse. Auf normalen Straßen schwebt man hingegen im schwammig-weichen Dodge ruhig und komfortabel dahin. Den nicht mehr ganz taufrischen Zustand des Wagens erkennt selbst das ungeübte Auge auf den ersten Blick. Innen etwas dreckig und gebraucht. Aber auch äußerlich hinterließ der amerikanische Vorbesitzer seine Spuren. Der Zahn der Zeit nagt am Lack und anderen Teilen der Bodengruppe. Motor und Getriebe harmonieren aber zusammen wie am ersten Tag.
Die Meisten schrecken wahrscheinlich wegen dem klischeehaften Spritverbrauch zurück. 10 Liter im Durchschnitt sprechen für sich! - vorausgesetzt man jagt den Pickup nicht gerade mit 200 Kilometer pro Stunde über die Autobahn (die er trotz Größe und Gewicht im Nu schaffen würde!).
... einen Ami fahren heißt auch amerikanische Gelassenheit ...

Sonntag, 21. Juni 2009

Island-Urlaub 2009

noch eine Woche, dann gehts los! Ich freue mich schon riesig und hoffe, dass auch das Wetter mitspielt. Aber bevor es losgeht gucken wir uns erst noch einige richtige Autos an ;-)
---> Gaspointfriends Zwickau <---

Und weils so schön wird mache ich nach dem Urlaub gleich weiter. Und zwar mit dem HIER.

Samstag, 20. Juni 2009

Wie war das mit dem CO2 Ausstoß?

Ich habe mich gerade mal mit den Angeboten einiger Autohersteller beschäftigt. BMW zum Beispiel bietet dem umweltbewussten Deutschen den 7er BMW mit einem zwangsbeatmeten 6-Zylinder. Wahlweise auch als V8, aber nur gegen schmerzhafte Mehrkosten.
Dem ohnehin schon verwöhnten Amerikaner wird der 7er gleich mit dem großen V8 angeboten. Anders ist er in der USA gar nicht erhältlich. Einen Reihenvierzylinder sucht man bei den US-Angeboten vergeblich. Selbst der kleine und leichte 1er BMW kommt mit einem V6 daher.
Ich frage mich warum man den fast genauso starken 4-Zylinder gar nicht anbietet? Er verbraucht weniger und hat weniger CO2-Ausstoß. Der einzige Nachteil der mir jetzt einfallen würde ist der doch recht bescheidene Sound eines solchen Motors.
Gleiches habe ich bei den Öko-Fahrzeugen von Toyota gesehen. Dort baut man aber von Anfang an andere Autos als hier in Deutschland (bzw. Europa). Stilecht trumpft Toyota mit Modellen wie dem Toyota Tundra mit V8.
GM hingegen hat nun auch Hybrid-Fahrzeuge. Aber was bringt ein Hybrid wenn da unter der Haube immer noch ein V8 blubbert? :-D

Freitag, 12. Juni 2009

Saab gerettet

Der schwedische Automobilhersteller Saab Automobile AB kann wieder aufatmen. Übernommen wird der insolvente Konzern jetzt vom einheimischen Sportwagenhersteller Koenigsegg. Zudem stehen schwedischen Medien zufolge auch einige norwegische Investoren hinter der Übernahme. Saab war ja bisher eine Tochter des nun ebenfalls insolventen US-Konzern GM.
Auch ohne GM will man auf dem US-Markt present bleiben. Der bisher angebotene Saab 9-7X floppte leider. Noch immer sind diese Autos zu Neuwagenpreisen zu haben (auch in Deutschland). Vielleicht erobert der sparsame Saab 9-4X (siehe Bild) die Herzen der Amerikaner?
In Deutschland wird sich die Produktpalette ebenfalls erweitern. Als erster Neuer versucht es der Saab 9-3X, eine Art Offroadversion basierend auf dem bisherigen Saab 9-3 Sportkombi.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Hinterm Kühlschrank an der Front

Heute war nun endlich der große Tag. Was könnte man an einem Bereitschaftstag besseres tun als Küche und Bad mit neuem Silikon zu versehen? Leider hatte ich noch nicht einmal begonnen da klingelte das Telefon - die Lokleitung. "Guten Morgen Martin, du wir bräuchten dich mal..." und sowas um 5:45 Uhr - mitten in der Nacht! "Wann kannst du am Bahnhof sein?" ... "der Zug den du fahren müsstest soll in 10 min. abfahren!" :-D alles klar. Mit 10 minütiger Verspätung ging es dann auch los. Soviel erst einmal dazu.
Gegen Mittag war ich wieder da und habe mich gleich in die Küche geschwungen und etwas umgeräumt. Um die ganzen Fugen mit Silikon zu versehen muss ja alles was davor steht weg. Durch die Dachschrägen wird man an der Beräumung der Gegenstände immer etwas gehindert, aber mit einigen Verränkungen geht auch das.
Nun ist alles fertig! Küche und auch Bad erstrahlen in neuem weiß. Nur der derzeitige Essiggeruch (vom Silikon) ist belastend. Highlight der ganzen Aktion ist wahrscheinlich auch die neue Wellness/Massage-Dusche. Werde ich heute Abend gleich mal testen :-)

Sonntag, 7. Juni 2009

GMs wahre Stärke in chinesischer Hand

Nachdem Insolvenzantrag des Mutterkonzerns General Motors (GM) hat es die Marke Hummer erstmal über den Berg geschafft. Der chinesische Investor Sichuan Tengzhong hat die Marke gekauft und plant diese auch weiterhin global zu vertreiben. Bisher war der Hummer das Symbol für GMs Neigung zu riesigen und Sprit schluckenden SUVs. Da GM den Hummer weiterhin in eigenen Hallen fertigen lässt wird er diesen Hang auch nicht so schnell los. Geplant sind aber von Seiten GM neue Motoren, ins besondere im Dieselsektor, die bei etwa gleicher Leistung weniger Sprit verbrauchen. Zudem möchte man durch die Einführung einer breiteren Produkt-Platte mehr Geländewagen-Lieberhaber für sich gewinnen. Vielleicht schaffen es mit diesem Schritt auch mehr Fahrzeuge nach Deutschland. Der kleine H3 hat die Verkaufszahlen auf deutschem Gebiet sogar übertroffen.
Die Verkäufe sind seit 2007 deutlich eingebrochen. Grund dafür dürften die hohen Spritpreise sowie das oben beschriebene Image der Hummer-Fahrzeuge sein. Um den Markt im breiten Offroad- und SUV-Wesen zu steigern ist es primär von Nöten den Absatz in den USA wieder zu steigern.